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Trustee
Beschreibung
Das Modul Trustee hilft z.B. Hausverwaltern, Wohnungsbaugenossenschaften, Praxisgemeinschaften, Arbeitsgemeinschaften oder Konkursverwaltern, den bisher häufig durch beleghafte Einzelüberweisungen geprägten Zahlungsverkehr zukünftig kostengünstig und elektronisch abzuwickeln. Das empfangende Rechenzentrum muss in diesem Zusammenhang auch Bankendateien vom Kunden annehmen und Ausführungstermine beachten. Für Notare sind derzeit noch nicht die rechtlichen Voraussetzungen für die Abwicklung elektronischer Zahlungen auf Anderkonten gegeben. Wir informieren Sie unverzüglich, sobald auch hier elektronischer Zahlungsverkehr möglich ist. Die Übertragung können Sie mit dem Modul EBICS vornehmen, selbstverständlich ist auch die Ausgabe auf Diskette möglich.
Verrechnungskonten
Das Institut richtet für den Kunden ein Verrechnungskonto ein. Bei Verwaltern von Fremdvermögen sind für diese Konten die entsprechenden Vereinbarungen zur Führung von Treuhandkonten abzuschließen. Dieses Konto wird in SFirm als Auftraggeberkonto hinterlegt und als Verrechnungskonto gekennzeichnet. Nur für solche Konten können dann besondere Ordner für Verrechnungszahlungen angelegt werden. Dabei erhält jedes Konto einen institutsindividuellen Freischaltcode. Die Multibankfähigkeit ist auch gewährleistet, wenn Sie von einer anderen kontoführenden Sparkasse/Landesbank Trustee erworben haben.
Erfassung Verrechnungszahlung
Die Erfassung der Verrechnungszahlungen erfolgt wie für "normale" Inlandszahlungen. Wird ein Ordner geöffnet, wird das verwendete Verrechnungskonto im Titel angezeigt. Da die erfassten Aufträge über das Verrechnungskonto abgewickelt werden, werden statt Auftraggeber und Kontoverbindung aus der Auftrageberdatenbank in diesen Aufträgen Kontoinhaber und Kontoverbindung aus der neu geschaffenen Datenbank "Projekte/Objekte" ausgewählt. Dabei können nur Konten zur gleichen BLZ wie das Verrechnungskonto verwendet werden. Unterschieden wird dabei zwischen „Rechnungen zur Weiterleitung“ (für Überweisungen) und „Einzügen zur Weiterleitung“ (für Einzüge).
Ausgabe der Verrechnungszahlungen
Erfasste Verrechnungszahlungen können nur über den Standard-Ausgabedialog, nicht über die erweiterte Disposition ausgegeben werden. Wird im Ausgeben-Dialog "Verrechnungszahlungen" ausgewählt, können diese nur ordnerweise ausgegeben werden. Die erzeugte DTAUS besteht immer aus 2 logischen Bank-DTAUS Dateien (GB und LB) für das Verrechnungskonto. Dabei kann auch eine Zusammenfassung von Aufträgen erfolgen. Diese wird mittels eines Datentransfers an das Institut gesandt. Es werden für diese Aufträge keine Plandaten verwaltet und es wird eine eigene Umsatzstatistik gepflegt. Die Ausführungstermine werden durch die je Konto und Zahlungsart vorgegebenen Parameter nach Kalender (Bankarbeitstage) gesteuert, da Treuhandkonten vermögenslos geführt werden müssen. Damit werden automatisch die Valuten des kontoführenden Institutes gesteuert, die sie mit Ihrer Sparkasse/Landesbank vereinbart haben.
Vorteile
Beleghafte Einzelzahlungen werden zu beleglosen Sammelzahlungen und viele Dateien mit Einzeldatensätzen werden zu Sammeldateien. In allen Fällen entsteht bei jeder Übertragung eine physische Datei mit jeweils zwei logischen Dateien. Es ist nur noch eine elektronische Unterschrift erforderlich. Für Sie als Verwalter sinkt der Arbeitsaufwand erheblich.
Voraussetzung
Das empfangende Rechenzentrum muss Bankendateien vom Kunden annehmen und es sollte Ausführungstermine beachten können.
Leistungsübersicht
- Bündelung des Zahlungsverkehrs über ein Verrechnungskonto
- Anlage des Auftraggeberkontos und Kennzeichnung als Verrechnungskonto
- Anlage von Ordnern für Verrechnungszahlungen
- Erfassung von Verrechnungszahlungen (Rechnungen zur Weiterleitung/Einzüge zur Weiterleitung)
- Auswahl der Kontoverbindung/Kontoinhaber aus der Projekte-/Objekte-Datenbank
- Ausgabe von Verrechnungszahlungen (falls DFÜ-Modul vorhanden)



