Die Top 5-FAQ zu den aktuell am häufigsten gestellten Fragen

1. Wo kann ich meine Überweisungen/Lastschriften auf SEPA umstellen?

Die SEPA-Konvertierung können Sie folgendermaßen aufrufen:

  • Menü(band) Extra – SEPA-Konvertierung (oder rechte Maustaste im Zahlungsordner)
    • Überweisungen: Bitte beachten Sie, dass nur die ersten vier Zeilen der Verwendungszwecke übernommen werden können.
    • Lastschriften:
      • Art festlegen: möchten Sie SEPA-Basis-Lastschriften (CORE), SEPA-Firmenlastschriften (B2B) oder Euro-Expresslastschriften (COR1) erzeugen?
      • Ggf. automatisch Mandate erzeugen
      • Umwidmungshinweise hinzufügen

Tipp: In den "anstehenden Aufgaben" weist SFirm darauf hin, falls in Ihren Datenbeständen IBANs fehlen oder veraltet sind.

2. Ich erhalte beim Versand von Zahlungen eine Fehlermeldung bzgl. einer falschen PAIN-Version oder eines falschen SEPA-Descriptors. Was soll ich tun?

Oft hilft es schon, die SEPA-Version des betreffenden Auftraggebers umzustellen (ggf. bitte mit Ihrem Institut Rücksprache halten)

  • SFirm 2.5: Kontoinformationen ⇒ rechte Maustaste aufs Konto ⇒ Bankverbindung ändern ⇒ Reiter "DFÜ-Konfiguration" ⇒ ganz unten: "SEPA-Dateien erstellen nach DK Version" ggf. ändern und erneut versuchen. Dateien im Pool bitte löschen und Zahlungen neu ausgeben.
  • SFirm 3.0 und neuer: Kontoinformationen (Konten) ⇒ rechte Maustaste aufs Konto ⇒ Konto bearbeiten ⇒ Reiter "Übertragung" ⇒ ganz unten: "‚SEPA-Dateien erstellen nach DK Version" ggf. ändern und erneut versuchen. Dateien im Pool bitte löschen und Zahlungen neu ausgeben.

3. Wie kann ich Ordner für Eilzahlungen (URGP/COR1) anlegen?

Lizenz-Voraussetzung: Euro Expresszahlungen online bzw. SEPA-Lastschriften

  • SFirm 2.5: Ordnerleiste ⇒ an gewünschter Stelle bei den Zahlungsordnern rechte Maustaste ⇒ neuer Ordner (Recht "Ordner bearbeiten" nötig) ⇒ Bezeichnung vergeben (z.B. Eilzahlungen (URGP) oder Euro-Expresslastschriften (COR1)) ⇒ Der Ordner enthält…
    • "Eilüberweisungen in Euro" ⇒ Weiter ⇒ Eilzahlung (URGP) aktivieren ⇒ Fertig stellen.
    • "SEPA Lastschriften" ⇒ Weiter ⇒ Euro-Expresslastschriften (COR1) aktivieren ⇒ Fertig stellen.
  • SFirm 3.0 und neuer: Die Ordner "Eilzahlungen (URGP)" und "Euro-Expresslastschriften (COR1)" sind automatisch vorhanden, sofern die nötigen Lizenzen aktiv sind. Fehlen diese, können sie einfach per Lizenzportal aktivieren und in SFirm Menüband "Wartungscenter" ⇒ Lizenzierung ⇒ Lizenzumfang aktualisieren. Nach einem Neustart werden die Ordner angelegt.

4. Wie lassen sich außerhalb von SFirm SEPA-XML-Dateien prüfen?

Einfach den SEPA XML Checker nutzen! (bei Ihrer Sparkasse/Landesbank oder im Tools Online Store erhältlich)

5. Wie lassen sich außerhalb von SFirm DTAUS-Dateien in SEPA-XML-Dateien konvertieren?

Einfach den SEPA File Converter nutzen! (bei Ihrer Sparkasse/Landesbank oder im Tools Online Store erhältlich)

Weitere SEPA-Infos und Hilfe bei Problemen

Alle Infos zu SFirm und SEPA inkl. FAQ

Anleitungen, z.B. Kundenleitfaden "SFirm mit SEPA" (neue Ausgabe!)

FAQ – SFirm-KnowledgeBase für Kunden

FAQ SEPA allgemein

1. Was bedeutet SEPA?
SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area - den neuen einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum. Ziele sind hierbei u.a. grenzüberschreitend einheitliche und damit einfachere Überweisungen und Lastschriften mit nur noch einem Formular für Inland und europäische Ausland.

2. Ich benötige SEPA nicht, weil ich keinen Auslandsverkehr mache, oder?

Falsch. SEPA ist der Nachfolger des bisherigen Inlandszahlungsverkehrs und des EU-Zahlungsverkehrs. Der SEPA-Zahlungsverkehr wird den nationalen und europaweiten Zahlungsverkehr ab Februar 2014 vollständig ersetzen.

3. Gibt es eine Maximalgrenze/Obergrenze für SEPA-Zahlungen - wie bei EU-Standardüberweisungen?

Es gibt keine Obergrenze.

4. Welche Vorteile haben SEPA-Zahlungen?
Die Vorteile haben wir hier für Sie aufgelistet.

5. Welche Länder nehmen teil an der SEPA?
Die SEPA-Teilnehmerländer haben wir hier für Sie aufgelistet.

6. Mit welchen (DFÜ-) Übertragungsverfahren ist SEPA möglich?
EBICS und HBCI sind die möglichen Übertragungswege. Stimmen Sie diese im Vorfeld am besten mit den beteiligten Sparkassen/Landesbanken oder weiteren Kreditinstituten ab, von deren Konten aus SEPA-Aufträge ausgeführt werden sollen.

7. Welche SFirm-Version unterstützt SEPA?
Hinweise, welche SFirm-Version SEPA unterstützt, lesen Sie hier.

8. Sind SEPA-Zahlungen meldepflichtig?
Ja, SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften ab einem Betrag von 12.500 EUR unterliegen der Meldepflicht nach der Außenwirtschaftsverordnung (AWV). SFirm erstellt die notwendigen Meldungen und unterstützt das neue elektronische Meldeverfahren.

9. In welcher Währung kann ich SEPA-Aufträge ausführen?
SEPA-Aufträge können ausschließlich in Euro (EUR) erfasst und ausgeführt werden. Für Aufträge in anderen Währungen erstellen Sie wie bisher Auslandsüberweisungen.

10. Kann ich aus meiner Buchhaltungssoftware fertige SEPA-Zahlungen in SFirm einlesen bzw. damit versenden?
Ja, das ist möglich, sofern diese als SEPA-XML-Datei übergeben werden. Das SEPA-Datenformat orientiert sich an UNIFI (UNIversal Financial Industry Scheme of Messages) und ist ein XML-basierter, von SWIFT entwickelter ISO-Standard (ISO 20022). Falls Sie noch DTA/DTAUS-Dateien in SFirm einlesen, können Sie diese mit der SEPA-Konvertierung in das neue Format umwandeln.

11. Wo finde ich weitere Informationen zu SEPA?
Bei weiteren Fragen zum Thema SEPA hilft Ihnen gern das Beratungsteam Ihres Kreditinstituts. Folgende Internetseiten bieten ebenso einen Überblick zum Thema:

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit/Richtigkeit.

FAQ SEPA-Überweisungen

1. Benötige ich andere/zusätzliche Daten für eine SEPA-Überweisung?
Für SEPA-Überweisungen sind die IBAN (und bei ausländischen Empfängerbanken die BIC) des Empfängers nötig, diese ersetzen die bisherige Kontonummer und nationale Bankleitzahl (BLZ).

2. Wieso kann ich bei SEPA-Überweisungen nicht mehr als 4 Verwendungszweckzeilen (VWZ) erfassen?
Der SEPA-Standard sieht genau 4 Zeilen mit jeweils bis zu 35 Zeichen vor.

3. Kann ich an jede Bank in Europa SEPA-Überweisungen senden? Welche Bank unterstützt SEPA?
Noch nicht jede europäische Bank unterstützt bereits SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften und kann die Aufträge verarbeiten. SFirm überprüft bei der Eingabe der Zahlungsaufträge, ob das empfangene Institut SEPA-fähig ist.

4. Wie lange dauert es, bis meine SEPA-Überweisung beim Empfänger ankommt?

SEPA-Überweisungen müssen innerhalb eines Bankarbeitstages beim Empfänger gutgeschrieben werden. 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit/Richtigkeit.

FAQ SEPA-Lastschriften

1. Benötige ich andere/zusätzliche Daten für eine SEPA-Lastschrift?
Sie benötigen ein sog. SEPA-Lastschriftmandat, vergleichbar mit der bekannten Einzugsermächtigung. Weiterhin benötigen Sie die IBAN (und bei ausländischen Empfängerbanken die BIC) des Zahlungspflichtigen als Ersatz für bisherige Kontonummer und Bankleitzahl. Als Gläubiger benötigen Sie eine sog. Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) zur eindeutigen Kennzeichnung des Einziehenden. Die Gläubiger-ID erhalten Sie bei der Deutschen Bundesbank. Auf http://glaeubiger-id.bundesbank.de finden Sie alle Informationen dazu - sowie auch das Online-Antragsformular. 

2. Wo kann ich die Gläubiger-ID in SFirm hinterlegen
?

  • SFirm 2.5: Menü "Wechseln zu" - "Auftraggeber"- Auftraggeber öffnen - ganz unten die "Gläubigeridentifikation für SEPA-Lastschriften" eintragen und speichern. 
  • SFirm 3.0 und neuer: Hauptgruppe "Stammdaten" - "Auftraggeber"- Auftraggeber öffnen - ganz unten die "Gläubigeridentifikation für SEPA-Lastschriften" eintragen und speichern.

3. Wieso kann ich bei SEPA-Lastschriften nicht mehr als 4 Verwendungszweckzeilen (VWZ) erfassen?
Der SEPA-Standard sieht genau 4 Zeilen mit jeweils bis zu 35 Zeichen vor. 

4. Gelten bisher erteilte Einzugsermächtigungen auch für SEPA-Lastschriften?
Ja, diese können umgewidmet werden. Damit Sie die bisherigen Einzugsermächtigungen weiter nutzen können, müssen Sie ihre Kunden entsprechend informieren und ihnen die Gläubiger-Identifikationsnummer sowie die Mandatsreferenz mitteilen. Als Signaturdatum für das Mandat gilt das Datum der Unterrichtung des Zahlungspflichtigen (mindestens fünf Tage vor der ersten Fälligkeit). Die erste SEPA-Lastschrift muss entsprechend als "erstmalig" gekennzeichnet sein. 

5. Was genau ist ein SEPA-Lastschriftmandat?
Ein SEPA-Lastschriftmandat ermächtigt den Zahlungsempfänger, fällige Beträge vom Zahlungspflichtigen einzuziehen. Gleichzeitig wird die Bank des Zahlungspflichtigen mit der Einlösung dieser Lastschrift beauftragt - vergleichbar mit der bekannten Einzugsermächtigung. Zum SEPA-Lastschriftmandat gehört eine Mandatsreferenz(nummer). 

6. Was ist eine Mandatsreferenz(nummer)?
Die Mandatsreferenz wird vom Einziehenden (Gläubiger) auf dem SEPA-Lastschriftmandat vermerkt bzw. dem Zahlungspflichtigen mitgeteilt und muss bei der Einreichung einer SEPA-Lastschrift vom Gläubiger zur exakten Identifikation des SEPA-Lastschriftmandats mit angegeben werden. Empfehlung: einfach die Kundennummer verwenden, dann haben Sie ein einfaches Wiedererkennungsmerkmal.

7. Wie lange gilt ein SEPA-Lastschriftmandat?
Ein SEPA-Lastschriftmandat kann einmalig oder wiederkehrend sein, je nach dem wie es vereinbart und erteilt wurde. Ein wiederkehrendes Mandat verfällt nach 36 Monaten bei Nichtnutzung.

8. Gibt es ein einheitliches Format für ein SEPA-Lastschriftmandat?
Nein. Die Gestaltung des Mandats ist nicht vorgegeben, nur muss es einen festgelegten Inhalt haben und in der Sprache des Zahlungspflichtigen (bzw. Vertragssprache) verfasst sein. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite der Deutschen Kreditwirtschaft.

9. Wie lange vorher muss ich eine SEPA-Lastschrift bei meiner Bank einreichen?
Hier gibt es Unterschiede je nach Typ der SEPA-Lastschrift:

  • SEPA-Basis-Lastschriften (CORE): Bei erstmaligem Einzug muss der Auftrag mindestens 5 Tage vor Fälligkeit, bei weiteren Einzügen 2 Tage vor Fälligkeit bei der Bank vorliegen.
  • SEPA-Eillastschriften (COR1): Der Auftrag muss mindestens 1 Tag vor Fälligkeit bei der Bank vorliegen.
  • SEPA-Firmen-Lastschriften (B2B): Bei allen Einzügen (erstmalig, wiederkehrend oder letztmalig) muss der Auftrag mindestens 1 Tag vor Fälligkeit bei der Bank vorliegen.

10. Kann ich SEPA-Lastschriften widersprechen/eine SEPA-Lastschriftrückgabe einreichen? Wie sind die Fristen?
Hier gibt es wieder Unterschiede je nach Typ der SEPA-Lastschrift:

  • SEPA-Basis-Lastschriften (CORE): ja, bis zu 8 Wochen nach dem Einzug bzw. bis zu 13 Monate, wenn eine unautorisierte Lastschrift vorliegt.
  • SEPA-Eillastschriften (COR1): ja, bis zu 8 Wochen nach dem Einzug bzw. bis zu 13 Monate, wenn eine unautorisierte Lastschrift vorliegt.
  • SEPA-Firmen-Lastschriften (B2B):  grundsätzlich ausgeschlossen. Nur falls eine unautorisierte Lastschrift vorliegt bis zu 13 Monate.

 Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit/Richtigkeit.